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Der Arber - der König der Berge im Bayerischen Wald
Der Große Arber ist mit 1.455,5m der höchste Berg des Bayerischen Waldes und von Niederbayern. Außerdem stellt ein Felsriegel westlich vom Gipfelkreuz mit 1439,6m den höchsten Punkt der Oberpfalz dar, er wird daher auch als "König des Bayerischen Waldes" bezeichnet. Der Berg hat vier Gipfel: Den Hauptgipfel mit dem 1913 errichteten Gipfelkreuz, den Bodenmaiser Riegel mit dem charakteristischen, oft abgebildeten Richard-Wagner-Kopf, sowie den Kleinen und Großen Seeriegel. Neben dem Großen Arber gehört zur Berggruppe auch der Kleine Arber mit 1.384 m. Unterhalb der Gipfel befinden sich der Große Arbersee und der Kleine Arbersee, die beide von einem Naturschutzgebiet umgeben sind. Im Winter bildet der Ostwind zusammen mit Eisschnee die so genannten Arbermandl. Die Latschen und Bergfichten am Arber erstarren dabei zu bizarren und oft skurril wirkenden Gestalten. Mit der Arber-Bergbahn ist der Arber zum modernsten Skigebiet im Bayerischen Wald aufgestiegen. Im Sommerbetrieb befördert die Gondelbahn Wanderer und Ausflugsgäste in den Gipfelbereich des Großen Arbers. Seit 1973 finden hier Slalom- und Riesenslalomwettbewerbe um den Europacup und seit 1976 um den Skiweltcup statt. -
Blick von der Rachelkapelle auf den Rachelsee
Ein beliebtes Wanderziel für Naturfreunde ist der Rachel. Mit 1453 m der höchste Berg im Nationalparkgebiet und zweithöchster Berg im Bayerischen Wald. Fahren Sie kostenlos mit dem Rachelbus zum Gfällparkplatz, ab hier wandern Sie zum Waldschmidthaus (ca. 1 Std), dann weiter bergauf zum Rachel. Der Rückweg führt über die Rachelkapelle und den Rachelsee zurück zum Gfällparkplatz (ca. 2 Std.). Hier holt Sie der Rachelbus wieder ab und bringt Sie ebenfalls kostenlos nach Zwiesel. -
Sonnenuntergang am Großen Falkenstein
Der Anstieg in diese urwüchsige Landschaft ist etwas beschwerlich. Starten Sie zu dieser Tagestour mit dem für unsere Gäste kostenlosen Falkenstein-Bus 2 ab Bahnhof Zwiesel. In Scheuereck schnüren Sie die Wanderstiefel und marschieren entlang der Wegemarkierung "Silberblatt" in knapp drei Stunden entlang dem Höllbach zur Höllbachschwelle. Von dort geht es steil bergan in die felsige Region des Urwaldreliktes Höllbachgespreng und der Höllbachfälle und Sie erreichen bald den Großen Falkenstein. Für den Rückweg folgen Sie der Markierung "Eibe". Sie führt über das Felsmassiv des Kleinen Falkensteins, entlang der Steinbachfälle und durch das Urwaldgebiet "Mittelsteighütte" in den Ort "Zwieslerwaldhaus". Von hier fahren unsere Gäste kostenlos mit dem Ostbayern Regionalbus wieder zurück.
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Der Berg Osser ist direkt an der Grenze
Man unterscheidet zwischen dem unmittelbar an der Grenze gelegenen Großen Osser (1293 m) (Velký Ostrý) und dem westlich davon ganz in Bayern gelegenen Kleinen Osser (1266 m) (Malý Ostrý). Beide Gipfel gelten wegen ihrer spitzen Form als einzigartig im Bayerischen Wald. Sie prägen die Kulisse des Lamer Winkels. Die Tschechen bezeichnen den Osser auch liebevoll als „Brüste der Mutter Gottes“. Von den Einheimischen wird der Hausberg von Lam gern auch das „Matterhorn des Bayerwaldes“ genannt.
Am Gipfel des Großen Ossers befindet sich die in Bayern unmittelbar an der Grenze gelegene Osserschutzhütte "Haus Willmann" des Bayerischen Wald-Vereins, die während der Sommermonate bewirtschaftet wird und auch Übernachtungsmöglichkeiten anbietet. Die spitze Form des unmittelbar angrenzenden auf deutscher Seite gelegenen Gipfels bedingt, dass man die letzten ca. 50 Höhenmeter leicht kletternd zurücklegen muss. Der Osser ist einer der schönsten Aussichtsberge im gesamten Bayerischen Wald. Vom Gipfelkreuz aus hat man einen weiten Blick nach Tschechien über den Böhmerwald, zum nahen Arber und bei guter Fernsicht sogar bis in die Alpen.
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Der Lusengipfel mit seinem steinernen Meer im Nationapark Bayerischer Wald
Einer der interessantesten Berge im Nationalparkgebiet ist mit 1373 m Höhe der Lusen. Ein Meer aus Granitblöcken bedeckt seinen Gipfel. Eine Wanderung zum Lusen wird bei schönem Wetter durch eine hervorragende Fernsicht belohnt. Den Ausgangspunkt für diese Wanderung erreichen Sie kostenlos mit Bus und Bahn, ebenso geht es kostenlos nach Hause.
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Der Kaitersberg mit seinen Zinnen
Der Kaitersberg ist ein bis zu 1.132 m hoher Bergkamm im Bayerischen Wald östlich von Bad Kötzting. Der langgezogene Höhenzug setzt sich nach Osten bis zum Arber fort.
Höchster Gipfel des Bergrückens ist der 1132 m hohe Große Riedelstein mit dem Waldschmidt-Denkmal. Am Mittagstein (1034 m) befindet sich die Kötztinger Hütte. Weiter als bizarre Felsformationen aus Gneis herausragende Gipfel sind der Kreuzfelsen (999 m) mit Gipfelkreuz und die Rauchröhren (1044 m). Unterhalb des Kreuzfelsen befindet sich die Räuber-Heigl-Höhle, das Versteck von Michael Heigl aus Beckendorf, der hier im 19. Jahrhundert die Gegend unsicher machte.
Die Rauchröhren bieten ein anspruchsvolles Klettergebiet bis zum elften Grad. Der dort gelegene Steinturm gilt als schwierigster Bayerwaldgipfel (IV).
Über den Hängen gleiten gelegentlich Segelflugzeuge des nahe gelegenen Flugplatzes Arnbruck entlang, die sich bei fehlender Thermik hangaufwärts strömender Winde bedienen, um Höhe zu gewinnen.